Kategorie: Gesundheit

Der Dresdner Christstollen vom Anfang bis heute

Die Tradition des Dresdner Christstollens reicht bereits lange Zeit zurück. Die Anfänge des beliebten Gebäcks werden bis um 1400 datiert. Allerdings hieß der heutige Christstollen damals noch Striezel. 

 

Anfänge um 1400 

 

Seine Premiere als Weihnachtsgebäck erlebte der Christstollen erstmals im Jahr 1427. Damals wurde die Gaumenfreude am Sächsischen Hofe zum ersten Mal als Weihnachtsgebäck überreicht. Kirchliche Vorschriften sorgten dafür, dass der Stollen anfangs nur aus Wasser, etwas Öl, Mehl und Hefe zubereitet werden durfte. Weil es hingegen an Zutaten wie Zitronat, Rosinen, Butter, Mandeln und Orangeat mangelte, wurde der Stollen zu Beginn nur als fades Fastengebäck verwendet. 

 

Ein Wendepunkt: Die Aufhebung des Butterverbots 

 

Aus dem Grund wandten sich die sächsischen Kurfürsten Albrecht III. und Ernst im Jahr 1450 an Papst Nikolaus V. In einem Brief baten sie um eine Lockerung der bis dahin bestehenden Fastenbackvorschrift. Daraufhin mussten sich sächsische Bäcker und Kurfürsten für längere Zeit gedulden. Aufgrund der vatikanischen Bürokratie ging einige Zeit ins Land, bis eine entsprechende Entscheidung getroffen wurde. Insgesamt fünf Stellvertreter Gottes verstarben, bis Papst Innozenz III. im Jahr 1491 eine Entscheidung traf. Er entschied sich dazu, das Butterverbot für den Christstollen aufzuheben. Dessen Erlass war jedoch nur gültig, weil die Bittsteller im Gegenzug eine Buße – das sogenannte Buttergeld – zahlten. Diese Summe sollte der Errichtung religiöser Werke, in erster Linie dem Kirchenbau, zugutekommen. 

 

Ein tonnenschwerer Stollen für August den Starken 

 

 Ab dem 16. Jahrhundert kamen Dresdner Bäcker einer besonderen Verpflichtung nach. Es war Tradition, dass acht Meister und Gesellen einen 1,50 Meter langen und 36 Pfund schweren Stollen an den König überreichten. Diese Tradition dauerte bis zum Jahr 1918 an – bis zum Untergang der Monarchie. Ein Schlüsselmoment ereignete sich im Jahr als 1730, als August der Starke einen Stollen der Superlative erschaffen ließ. Der Kurfürst von Sachsen und König von Polen nutzte das Zeithainer Lustlager, um vom Dresdner Bäckermeister Zacharias einen rund 1,8 Tonnen schweren Riesenstollen anfertigen zu lassen. Zu diesem geschichtsträchtigen Fest lud August der Starke mehr als 20.000 Gäste ein. 

 

Der Auslöser für das Dresdner Stollenfest 

 

Das phänomenale Backwerk kreierten 100 Bäckermeister und Bäckergehilfen über eine ganze Woche hinweg. Eine der leitenden Personen dieses Projekts war Hofbaumeister Pöppelmann, der eigens für den Stollen einen überdimensional großen Stollenofen erbauen ließ. Im Rahmen eines feierlichen Festzugs zogen acht Pferde das dampfende Gebäck durch die Straßen der Stadt, um letztendlich zum Tisch des Königs zu gelangen. Im Anschluss daran wurde der Riesenstollen mit einem 1,60 Meter langen Stollenmesser angeschnitten, das ebenfalls speziell für dieses Ereignis angefertigt wurde. Dieses Ereignis gilt als Anstoß dafür, dass seitdem alljährlich im Dezember das Dresdner Stollenfest stattfindet. 

 

Ein Gebäck im Wandel der Zeit 

Die Geschichte des Christstollens wird zudem von einigen historischen Aspekten beeinflusst. Ein Beispiel ist die Form des Christstollens, die an das in der Krippe liegende und in Windeln gewickelte Christkind erinnern soll. Einen besonderen Wandel durchlebte der Geschmack des Gebäcks, der maßgeblich durch die Aufhebung des Butterverbots beeinflusst wurde. In seiner heutigen Qualität verzaubert der Dresdner Christstollen seit dem 20. Jahrhundert die Gaumen von Feinschmeckern. Seitdem der Wohlstand in immer mehr Bevölkerungskreisen Einzug hielt, dürfen hochwertige und edle Zutaten im Stollen nicht mehr fehlen. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, Dresdner Stollen auch online zu kaufen. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war es üblich, dass die Delikatesse in Blechschachteln bis nach Nord- und Südamerika versandt wurde.

CBD-Hype in Deutschland: Alle wichtigen Fakten im Überblick

An der Wirkungsweise von Cannabis scheiden sich die Geister. Wer den entspannenden Effekt von Marihuana zu schätzen weiß, wird gewiss nicht verstehen, weshalb das Kraut hierzulande noch immer illegal ist. Doch Cannabis verursacht nicht nur einen High-Effekt. Zugleich wird aus der Pflanze der Wirkstoff CBD gewonnen, der sich positiv auf das Wohlbefinden vieler Patienten auswirkt. 

 

Was ist CBD?

 

CBD gilt als Cannabinoid, das als ein Hauptwirkstoff von Cannabis aus weiblichem Hanf gewonnen wird. Im Gegensatz zu THC – dem für die Erstellung von Marihuana verwendeten Kraut – erzeugt CBD jedoch keinen psychoaktiven Effekt. Aus dem Cannabidiol gewonnene Produkte wie CBD-Fruchtgummis enthalten vielfältige kostbare Inhaltsstoffe. Dazu gehören Zink, Phosphor, Natrium, Eisen, Kupfer, Magnesium, Kalzium, Kalium, Proteine sowie die Vitamine B1, B2 und E. 

 

Unterschiede zwischen CBD und THC

 

Sogenanntes Tetrahydrocannabidiol – auch als THC bekannt – ist der berauschende und psychoaktiv wirkende Teil von Cannabis, der die allgemein bekannten High-Effekte erzeugt und möglicherweise eine psychische Abhängigkeit verursacht. Je höher der Anteil von THC in einer Pflanze ist, desto niedriger ist im Gegenzug der CBD-Anteil. Ist der Gehalt von THC deshalb besonders hoch, bewirkt der Konsum der Pflanzen schlimmstenfalls Begleiterscheinungen wie Paranoia oder Angstzustände. 

 

Die Wirkungsweise von CBD

 

CBD gilt hingegen als wahre Wunderwaffe, die zahlreiche Beschwerden wirkungsvoll bekämpft. So profitieren all die Betroffenen von den Vorzügen von Cannabidiol, die unter Übelkeit und Erbrechen, Migräne, Schlafstörungen, Burnout, Stress, schizophrenen Psychosen, Epilepsie, Entzündungen sowie entzündungsbestimmten Schmerzen leiden. Dementsprechend verspricht Cannabidiol einen deutlichen Entspannungseffekt. Mittlerweile kommt der Wirkstoff ebenfalls im Kampf gegen Brustkrebs sowie als Arzneimittel zur Behandlung von Multipler Sklerose zum Einsatz. Allerdings sollten sich Anwender auch bewusst sein, dass die gesundheitlichen Effekte von CBD durch Studien noch nicht zu 100 Prozent belegt sind. 

 

Das Erfolgsrezept von Cannabidiol

 

In Cannabis sind mehr als 100 Cannabinoide enthalten, die den menschlichen Körper beeinflussen. Im menschlichen Nervensystem befinden sich Cannabinoid-Rezeptoren, an denen CBD andockt. Diese Rezeptoren sind Teil des zentralen Nervensystems, des Verdauungs-, Immun- sowie zentralen Nervensystems. Zusätzlich bildet der Körper weitere Endocannabinoide heraus, die sich mit den gleichen Rezeptoren verbinden. Diese Cannabinoide sind eine wichtige Grundlage zur Nahrungsregulierung, Sinneswahrnehmung, Orientierung und Feinmotorik. 

 

Etwaige Nebenwirkungen im Überblick 

 

Auch wenn CBD generell als sicher gilt, hemmt das Präparat den Effekt von bestimmten Pharmazeutika. Wer auf andere Medikamente angewiesen ist und dennoch CBD einnehmen möchte, sollte deshalb ärztlichen Rat einholen. Klassische Nebenwirkungen sind ein niedriger Blutdruck, Schläfrigkeit, Benommenheit und ein trockener Mund. Doch auch zu diesen Nebenwirkungen liegen bislang noch keine Langzeitstudien vor. 

 

Droht eine Abhängigkeit?

 

Sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt, dass CBD nicht abhängig macht. Außerdem weist das ECDD – das Expert Committee on Drug Dependance – darauf hin, dass CBD deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht missbraucht werden kann. 

 

Der aktuelle Stand zur Legalisierung

 

Schon seit Mitte der 1990er Jahre ist es gestattet, dass Landwirte CBD-haltigen Nutzhanf mit geringem THC-Gehalt anbauen und für eine Verarbeitung von erneuerbarer Kleidung, Papier und Kunststoffen verwenden dürfen. Beläuft sich der THC-Anteil von CBD-Erzeugnissen auf weniger als 0,2 Prozent, können die Produkte auch frei und legal verkauft werden. Das bedeutet im Gegenzug, dass ein Anbau all der Cannabis-Gewächse illegal ist, die einen THC-Gehalt von 0,2 Prozent überschreiten.

Der kürzeste Weg zur richtigen E-Zigarette

Immer mehr Tabak-Raucher steigen um auf E-Zigaretten. Entsprechend groß ist der Markt. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Herstellern für E-Zigaretten, auch die Zahl der Anbieter für unterschiedliche Liquids ist groß. Entsprechend schwer ist es für Kunden, sich angesichts dieses gewaltigen Angebots beim Kauf zu orientieren.

Das Internet hilft hier gut weiter. Hier kann man E-Zigaretten Testsieger auf einen Blick miteinander vergleichen. Die Testberichte enthalten in der Regel eine kurze und knappe Zusammenfassung interessanter Parameter für das jeweilige Modell. Wer mehr wissen will, bekommt die notwendigen Informationen in einem ausführlicheren Testbericht vorgelegt. Solche Tests stellen für potenzielle Käufer in jedem Fall eine wertvolle Hilfestellung dar.

Unterschiedliche Geräte punkten in unterschiedlichen Bereichen

Menschen sind verschieden. Entsprechend werten sie Eigenschaften auch sehr unterschiedlich. Die Testberichte für E-Zigaretten berücksichtigen das. Deshalb sind sie nicht in allen Parametern vergleichbar. Für den einen Dampfer steht beispielsweise die Handhabbarkeit seines Gerätes als Kaufkriterium im Vordergrund, für die nächsten mag es die Größe des Gerätes sein. Wieder ein anderer legt Wert auf einen leistungsfähigen Akku. Wer gerne selber Liquids mixt, sollte kein Gerät wählen, bei dem nur vorgefertigte Kartuschen eingebaut werden können. Auch bei der Größe einer E-Zigarette gibt es sehr unterschiedliche Ansprüche vonseiten der Dampfer: Der eine möchte ein winziges Gerät; der andere legt nur Wert darauf, wie intensiv das Geschmackserlebnis sich beim Dampfen entfaltet und es ist dabei vollkommen egal, wie groß das Gerät ist, das man dazu benötigt.

Bei den Kosten keine Kompromisse eingehen!

Wer Tabak Zigaretten raucht, muss inzwischen richtig viel Geld dafür ausgeben. In jedem Fall ist der Genuss von E-Zigaretten deutlich preiswerter. Aber je nachdem, mit was für einem Gerät man dampft, sind die Kosten doch auch hier unterschiedlich.

Beispielsweise sehr beliebt bei Einsteigern sind sogenannte Pod-Systeme. Die sind praktisch – etwa vergleichbar mit einem Füller, in den man lediglich eine Patrone einsetzen muss, um mit dem Schreiben zu beginnen. Beim Pod-System wird ein kleiner vorgefertigter Liquid-Tank mit einem Klick in die E-Zigarette eingesetzt. Anschließend kann man abdampfen. Aber bei Pods gibt es wichtige Parameter zu beachten: Kann ich eine E-Zigarette ausschließlich mit einem Wegwerf-Pod betreiben? Das ist ausgesprochen praktisch, denn nach dem Einsetzen der Kartusche kann man gleich loslegen. Kein Einstellen, kein Konfigurieren, einfach losdampfen. Einwegkartuschen sind jedoch vergleichsweise teurer als solche, die man nachfüllen kann. Gibt es für ein E-Zigaretten-Modell nachfüllbare Kartuschen? Das ist nicht nur im Hinblick auf Müllvermeidung und Kosten wichtig, sondern auch, weil sich beim selbstständigen Nachfüllen natürlich auch selbstgemischte Liquids nachladen lassen. Wer dagegen auf Einweg-Pods setzt, hat nur ein beschränktes Angebot an Liquids durch den Händler zur Verfügung, um darin seine Auswahl zu treffen.

Was kosten die Ersatzteile?

Eine E-Zigarette braucht Pflege. Das bedeutet, bestimmte Teile müssen regelmäßig gereinigt, andere sogar in regelmäßigen Abständen ersetzt werden. Die Coils, die Verdampfer-Einheiten, gehören zu den Teilen, die verschleißen und alle paar Monate ersetzt werden müssen. Hier ist es für Dampfer interessant, schon beim Kauf der E-Zigarette darauf zu achten, dass der Nachschub an Ersatzteilen kostengünstig und leicht zu beschaffen ist.

Bei Schlafproblemen kann Melatonin Spray helfen

Viele Menschen leiden unter Schlafproblemen. Dafür kann es eine Menge Ursachen geben: Stress ist einer der häufigsten Faktoren, die zu Schlafstörungen führen. Aber auch im Zusammenhang mit Stoffwechselkrankheiten oder den Wechseljahren kann es zu vorübergehenden oder dauerhaften Problemen mit der Nachtruhe kommen. Man unterscheidet dabei zwischen Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Oft treten beide gleichzeitig auf. 

Für die Betroffenen hat das schlimme psychische und physische Folgen. In Zeiten einer Pandemie ist dabei besonders zu bedenken, dass das Immunsystem in seiner Leistungsfähigkeit abfällt, wenn die Nachtruhe nicht erholsam verläuft.

Es gibt natürlich allopathische Schlafmittel, aber die lehnen die meisten Menschen ab, denn sie belasten den Organismus, können unerwünschte Nebenwirkungen entfalten und führen bei längerer Einnahme nachgewiesenermaßen zu einer physischen Abhängigkeit.

Dementsprechend suchen die meisten Betroffenen Hilfe bei natürlichen Arzneimitteln. Melatonin Spray ist in letzter Zeit als wirksames Therapeutikum gegen Schlafstörungen viel diskutiert worden.

Was ist Melatonin?

Bei der Substanz Melatonin handelt es sich um ein Hormon, das der menschliche Körper im Gehirn selbst herstellt, genau genommen in der sogenannten Zirbeldrüse. Die Ausschüttungen dieses Hormons bewirkt, dass die Körpertemperatur sinkt, der Energieverbrauch gedrosselt wird, der Blutdruck fällt und das Immunsystem aktiver wird. Außerdem wirkt Melatonin auf die Ausschüttung von Sexualhormonen.

Die Effekte auf Körpertemperatur, Energieverbrauch, Blutdruck und Immunsystem stellen das physiologische Klima her, das ein Mensch zum Schlafen braucht. Deshalb werden Melatonin-Produkte schon seit einiger Zeit benutzt, um beispielsweise Menschen zu einem gesunden Schlaf zu verhelfen, die an einem Jetlag leiden bzw. diesen zu kompensieren versuchen.

Melatonin Spray ist frei verkäuflich

Melatonin Spray im Test hat gezeigt, dass sich eine positive Wirkung auf das Schlafverhalten von Menschen entfaltet. Gegenüber der Tablettenform, die früher rezeptpflichtig verkauft wurde, haben melatoninhaltige Sprays den Vorteil, dass ihre Wirkstoffe über die Schleimhäute schnell aufgenommen werden und dementsprechend zügig ihre Wirkung entfalten. Inzwischen haben Untersuchungen belegt, dass die natürliche Melatonin-Produktion im menschlichen Körper durch die Einnahme des künstlichen Melatonins nicht behindert oder gar eingeschränkt wird. Trotzdem sollten Patienten beachten, dass Melatonin Sprays nicht dazu gedacht sind, dauerhaft bei Einschlaf- oder Durchschlafproblemen eingenommen zu werden. 

Kombinationspräparate, die auf mehrere Wirkstoffe setzen

Manche Melatonin Sprays bieten neben dem natürlichen Hormon auch andere Wirkstoffe, die einen natürlichen Schlaf unterstützen bzw. verbessern sollen. Hier sind vor allen Dingen Vitamin B 1 und B 6 zu nennen. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit B-Vitaminen ist die Voraussetzung für ein einwandfrei funktionierendes Nervensystem und somit auch für die Fähigkeit, sich zu entspannen. Extrakte aus Passionsblumen, Lavendelblüten und Hopfen gelten ebenfalls als schlaffördernd. Außerdem enthalten manche Melatonin-Sprays auch Extrakte der sogenannten Schlafbeere.

Es gibt darüber hinaus Melatonin Sprays, die mit CBD angereichert sind. Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol, einen Inhaltsstoff der Hanfpflanze. Im Gegensatz zum rauscherzeugenden (halluzinogenen) THC, einem anderen Inhaltsstoff des Hanfs, sind weder der Besitz noch der Konsum von CBD illegal, da diese Substanz nicht rauscherzeugend wirkt. Aber sie entfaltet positive Effekte im Hinblick auf die menschliche Physis und Psyche, sodass sie ausgleichend wirken und damit den Einschlafprozess unterstützen kann. Auch CBD-haltiges Melatonin Spray ist frei verkäuflich und nicht rezeptpflichtig.

CBD-Öl Eigenschaften und Wirkungen

CBD-Öle sind als Mittel gegen Schmerzen und Ängste gefragt – nicht zuletzt, weil wissenschaftliche Studien ihre Wirksamkeit immer wieder belegen. Aber weil es so viele Produkte gibt, sind die Verbraucher oft überfordert. CBD-Öl Eigenschaften und Test helfen mit Vergleichstests Licht ins Dunkel von CBD zu bringen.

Die Vorteile von CBD-Öl

Das einzige von der FDA zugelassene CBD-Medikament in den USA ist Epidiolex, das hauptsächlich bei seltenen Formen von Epilepsie, wie dem Dravet-Syndrom, eingesetzt wird. Ähnlich ist die Situation in der EU und in Deutschland. Die einzigen verschreibungspflichtigen CBD-Medikamente sind für seltene Epilepsien und auch für Multiple Sklerose.

Doch wenn man den Online-Geschichten von Prominenten, Sportlern und Durchschnittsbürgern Glauben schenken darf, bietet CBD-Öl mehr als das. Die Bandbreite der Beschwerden, bei denen CBD helfen soll, ist überraschend groß. Zum Beispiel wurde es mit Autoimmunerkrankungen wie Alzheimer, Morbus Crohn und Parkinson in Verbindung gebracht. Es wird angenommen, dass CBD die Autoimmunreaktion kontrolliert und Entzündungen und Schmerzsymptome effektiv stoppt. Diese Reaktionen treten auf, wenn das Immunsystem fälschlicherweise auf eine Invasion antwortet, indem es seine eigenen Zellen angreift.

CBD wird auch gerne bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Akne eingesetzt. Diese beiden Erkrankungen sind ebenfalls Autoimmunerkrankungen, obwohl sie im Allgemeinen als Hauterkrankungen angesehen werden. Auch hier unterdrückt das entzündungshemmende CBD die Entzündungsreaktion des Immunsystems und hilft, die körperlichen Auswirkungen von Hauterkrankungen zu kontrollieren.

Studien in den USA haben gezeigt, dass medizinisches Marihuana vor allem zur Linderung von chronischen Schmerzen verschrieben wird. Ehemalige NFL-Stars setzen sich in den USA bereits aktiv dafür ein, Opioid-Medikamente bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzverletzungen durch CBD zu ersetzen.

Bei Kontaktsportarten werden die Spieler derzeit ermutigt, Schmerzsymptome durch die Einnahme von Opioiden zu behandeln, was zu schweren Fällen von Opioidabhängigkeit führt. Es ist nicht erwiesen, dass CBD süchtig machende Eigenschaften hat. Beim CBD-Öl Eigenschaften und Test haben zahlreiche Sportstars festgestellt, dass CBD-Öl ihre Schmerzsymptome reduziert hat.

CBD hat auch gezeigt, dass es unter anderem bei Glaukom, Bluthochdruck, Sucht, Schlaflosigkeit, Stress, Appetitproblemen und Muskelkrämpfen hilft.

Wie wirkt CBD-Öl auf den menschlichen Körper?

Der menschliche Körper hat ein Netzwerk von Rezeptoren, das Endocannabinoid-System genannt wird. Diese Rezeptoren werden in zwei Hauptgruppen unterteilt, die als CB1 und CB2 bekannt sind. Wenn CBD mit Rezeptoren im Endocannabinoid-System interagiert, gibt es eine Reihe von damit verbundenen gesundheitlichen Vorteilen.

 

CB1-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich im zentralen Nervensystem, das aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht. In der Tat sind CB1-Rezeptoren einer der häufigsten Rezeptortypen im Gehirn. Sie werden hauptsächlich mit den Auswirkungen auf Schlaf, Gedächtnis und Depression in Verbindung gebracht.

Es sind die CB1-Rezeptoren, an die sich THC bindet, um seine psychoaktiven Effekte zu erzeugen. CBD bindet nicht an CB1-Rezeptoren, sondern verändert die Bindung anderer Moleküle an diese. Da CBD nicht direkt an CB1-Rezeptoren bindet, erzeugt es nicht die gleichen psychoaktiven Effekte wie THC.

Es wurde sogar gezeigt, dass es die Art und Weise verändert, wie THC an CB1-Rezeptoren bindet. Somit ist es mit einer Verringerung der Intensität der psychoaktiven Wirkung von THC verbunden.

CB2-Rezeptoren finden sich überwiegend in anderen Bereichen als dem Zentralnervensystem, d.h. in Geweben und Organen sowie in Zellen des Immunsystems. Sie werden hauptsächlich mit Effekten auf die Immunantwort und Entzündung in Verbindung gebracht.

CB1 und CB2 sind nicht die einzigen beiden Typen von Cannabinoid-Rezeptoren. Sie sind einfach die am häufigsten vorkommenden, die als erste entdeckt und daher am besten untersucht und verstanden werden.

 

Rick Simpson Öl: Heilversprechen oder Lüge?

Rick Simpson gilt als der Erfinder des Cannabis-Öls, der seinen Krebs mit dem vermeintlichen Wundermittel erfolgreich bekämpft hat. Bis heute predigt er vielen Krebspatienten, dass keine weitere Therapie außer Cannabis notwendig sei. Zu überzeugt ist er von dem pflanzlichen Mittel, das ihm sein Leben rettete. Viele Patienten tun es ihm gleich und gehen das Risiko ein, den Krebs ohne weitere Therapiemaßnahmen zu bekämpfen. Wie leichtsinnig das ist und ob Rick Simpson Öl wirklich Wunder bewirken kann, erfahren Sie im Folgenden.

Die Geschichte von Rick Simpson und dem Cannabisöl

Nachdem Rick Simpson die Diagnose Hautkrebs erhalten hatte, stellte er auf eigene Faust Öl aus Cannabis her, um seine betroffenen Stellen zu behandeln. Als das Melanom wegging, traute er seinen Augen nicht. Nach einiger Zeit kam der Krebs jedoch zurück und Rick Simpson wiederholte die Therapie mit dem Öl. Erneut profitierte er von der Wirkung des Öls und begann, es anderen Patienten weiterzuempfehlen, die ihn um Hilfe baten. Seither machen es ihm viele Menschen gleich, wenngleich die Diagnosen variieren und Studien zur Wirksamkeit ausstehen. Bis heute finden sich im Internet zahlreiche Rezepte, mit denen Sie Rick Simpson Öl auf eigene Faust herstellen können – ganz ohne Pharmaindustrie.

Wieso bekommt Rick Simpson so viel Gegenwind?

Rick Simpson kämpft gegen zahlreiche Kritiker, die seine Empfehlung gegenüber Schwerkranken nur schwer nachvollziehen können. Rick Simpson Öl ist weder klinisch getestet, noch wurde dessen Wirksamkeit bestätigt. Des Weiteren ist Rick Simpson kein Mediziner und hat lediglich eine Art von Krebs mit seinem Cannabisöl bekämpfen können: Hautkrebs. Dabei ist bis jetzt nicht klar, ob der Hautkrebs aufgrund des Öls verschwunden ist oder aufgrund anderer Einflüsse. Fakt ist: Auf die alleinige Behandlung mit Rick Simpson Öl zu setzen, ist unverantwortlich und risikoreich. Aufgrund der Marke Eigenbau des Öls, das jeder herstellen kann, kann die Qualität des Produkts nicht gewährleistet werden, zumal jede Cannabispflanze unterschiedliche Wirkstoffzusammensetzungen in sich trägt.

Was können Patienten nun tun, wenn Rick Simpson Öl keine Alternative ist?

Rick Simpson Öl ist für Schwerkranke keine echte Alternative. Zu groß sind die Qualitätsschwankungen und zu gering die Erfahrungen mit dem Mittel in der Medizin. Das Risiko steigt enorm, wenn das Medizinprodukt alleinig angewendet wird und jegliche andere Medikamente vernachlässigt werden. Doch, was können Patienten tun, wenn sie doch wissen, dass Cannabis bei Krebs hilfreich sein kann? Im Regelfall ist die Absprache mit einem vertrauenswürdigen und kompetenten Arzt immer sinnvoll. Hier kann auf Ihren Wunsch nach Cannabis eingegangen werden, sofern die Medikation mit Cannabisöl eine Alternative bzw. Ergänzung zu herkömmlichen Therapien darstellt. Falls es infrage kommt, profitieren Patienten von der Qualitätssicherung der Cannabispräparate in Apotheken. Es müssen hier immer genaue Angaben zu den Inhaltsstoffen getätigt werden, sodass die erwünschte Wirkung gewährleistet werden kann. Des Weiteren ist die Absprache zur korrekten Dosierung ein notwendiges Kriterium, um Cannabis zu konsumieren und Nebenwirkungen auszuschließen.

Hilft Cannabis bei Krebs oder nicht?

Dass Rick Simpson Öl einen positiven Effekt auf Hautkrebs hat, ist durchaus möglich. Dennoch: Jede Cannabispflanze unterscheidet sich in Bezug auf dessen Wirkstoffkonzentrationen. Damit Cannabis also zuverlässig in der Krebstherapie eingesetzt werden kann, muss eine gleichbleibende Qualität der Medikamente gewährleistet werden. Dies ist bei Rick Simpson Öl nicht der Fall. Fest steht jedoch, dass Hanf unter bestimmten Bedingungen, das Tumorwachstum verlangsamen kann. Diese Eigenschaft untersuchen Studien derzeit genauer und hoffen auf bahnbrechende Erkenntnisse, die für Patienten von Nutzen sein werden. Bis dahin ist die medizinische Verordnung für Krebspatienten und viele weitere mit diversen Symptomen möglich. Hierzu benötigen Sie lediglich die Genehmigung Ihrer Krankenkasse sowie ein Rezept vom Arzt. Die Dosierung besprechen Sie mit letzterem und wagen bis dato den Selbsttest. So testen Sie die passende Dosis aus, mit der die maximale Wirkung entfaltet und Nebenwirkungen minimiert werden.